04 Apr, 2017

Geschichten in Bildern: Das Atlasgebirge

04 Apr, 2017

Während meiner 3-monatigen Reise durch Marokko blieb auch das Atlasgebirge nicht aus. Zum Atlasgebirge gehört in Marokko: Der hohe Atlas, der mittlere Atlas und der Anti-Atlas. Über 2300 km erstreckt sich das Atlasgebirge quer durch den Nordwesten Afrikas über Marokko, Algerien und Tunesien und ist mit dem höchsten Berg, dem Jbel Toubkal mit einer Höhe von 4167 m, vor Allem für Bergsteiger ein Paradies. Oberhalb dieser Bergkette ist das Klima eher wie in Europa. Unter ihr beginnt schon die Sahara mit ihrem sehr trockenen Klima.

Normalerweise zieht es mich persönlich immer eher ans Meer. In Marokko waren es jedoch eher die Berge, die mit den Atem geraubt haben. Nicht nur die Landschaften waren unglaublich eindrucksvoll, sondern auch die Menschen faszinierten mich. In den Bergen trifft man auf unzählige kleine Bergdörfer, in denen hauptsächlich Berber leben. Ich habe mich in diesen Orten unglaublich wohl gefühlt und man hat uns immer mit offenen Armen empfangen. Für mich war die Reise durch das Atlasgebirge ein Eintauchen in das traditionelle und altertümliche Marokko, wo die Frauen ihre Wäsche noch am Fluss waschen, man per Esel zum nächsten Ort reitet und wo die Uhren einfach ganz anders ticken als man es vielleicht aus Europa oder anderen westlichen Ländern kennt.

Hier hoffe ich, dir einen kleinen Einblick zu geben in diese Welt.

 

Geschichten in Bildern: Das Atlasgebirge

 

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Unser erster Stopp bei unserer Rundreise durch das Atlasgebirge: Der Anti-Atlas.

 

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Einer meiner absoluten Lieblingsorte im Anti-Atlas. In den 80er Jahren wurden hier, auf die Idee eines Künstlers aus Belgien hin, die Steine tonnenweise von Feuerwehrmännern mit Farbe besprüht.

 

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Das optimale Setting für ein Fotoshooting.. 😉

 

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Die Painted Rocks in der Nähe von Tafraoute bei Sonnenuntergang.

 

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Fantasiewesen in Form von Silhouetten.

 

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Einer der schönsten Sonnenuntergänge, die ich auf der Reise erleben durfte.

 

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Im Anti-Atlas: Dies war mit Abstand die aufregendste Strecke, die ich bisher gefahren bin..

 

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Und oben angekommen der lohnende Ausblick.

 

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Gegen Februar sind die Mandelblüten im Anti-Atlas in voller Blüte- neben den Palmen in der Region ein absoluter Traum!

 

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Auf dem Weg in den hohen Atlas gab es Straßen, die wir auf den ersten Blick nicht unbedingt als Straßen gelten lassen wollten..

 

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Der erste Blick auf die Berge des hohen Atlas.

 

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Der Blick von unserer Unterkunft in Imlil, nahe des höchsten Berges Toubkal. Was wir vorher nicht wussten: Heizungen gibt es auch im hohen Atlas bei Temperaturen um Null nicht..

 

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Der Blick beim Spaziergang durch das schöne Imlil.

 

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In Imlil kommen die Kids zu Fuß aus allen Himmelsrichtungen zur Schule gelaufen- bei zum Teil sehr weiten Strecken.

 

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Bei einer kleinen Wanderung von Imlil aus in die schöne Umgebung.

 

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Bei der Durchquerung des höchsten Passes konnten wir dann tatsächlich auch mal im Schnee spielen.

 

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Noch einige Stunden zuvor waren wir von Schnee umgeben. Hier bei Ait Ben Haddou hatte sich die Landschaft um 180° gewandelt..

 

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Das wunderschöne, aus Lehm erbaute Ait Ben Haddou. Ein wenig touristisch aber für einen Ausflug sehr lohnenswert!

 

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In Ait Ben Haddou ließen wir uns Geschichten erzählen zu den Zeichen, die Berber in ihre Teppiche einarbeiten und wofür sie stehen.

 

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Unsere Unterkunft in Skoura, einem Ort direkt bei Ourzazate, mit der für die Region typische Bauweise- ein wenig wie die Burgen, die man als Kind aus Sand geformt hat.

 

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Die Palmenoase im Vordergrund und die Berge im Hintergrund. Eine traumhaft schöne Ecke Marokkos bei Skoura.

 

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Vor Allem die Autofahrten waren ein absoluter Traum. Die Szenerie wechselt in Marokko gefühlt alle 20 Minuten.

 

 

Ihr Lieben, was meint ihr? Wäre das Atlasgebirge was für euch? Wenn ihr Fragen zu der Region habt, immer gerne per Mail an denise@travelousmind.com oder per Facebook-Nachricht via meiner Facebookseite. Ich freue mich immer über jedes Feedback!

 

 

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2 Comments:

  • Monika April 05, 2017

    Liebe Denise,
    unglaublich beeindruckend und wunderschön – Deine Fotos und Beschreibungen von den Gebirgen in Marokko, die ich bisher nur von weitem, wie eine Fata Morgana, an einem Frühlingsmorgen in Marrakesch erleben durfte!
    Ein einfaches Leben seit Jahrhunderten, das diese Menschen führen und in das ihr eingetaucht seid. Großartig! Doch ich spüre auch förmlich hautnah die Kälte der Luft und des Wassers in dieser hohen Gebirgslandschaft auf Deinen Fotos. Mein Lieblingsfoto ist das lehmige Dorf mit Palmen, dahinter die schneebedeckten Bergkulisse – fantastische Extreme!!
    Danke für Deine wunderbaren Beschreibungen und ein gutes Wiedereinleben in old Germany!!
    Liebe Grüße!!

    Reply

    • Denise April 06, 2017

      Hallo liebe Monica 🙂
      Ich habe mich so sehr über deinen Kommentar gefreut, danke schön! Es freut mich riesig, dass dir die Fotos gefallen! Es ist wirklich eine wahnsinnig schöne Kulisse gewesen in Marokko und es hat mir unheimlich gut gefallen. Ich bin andererseits auch froh wieder im Lande zu sein 🙂
      Liebe Grüße und bis ganz bald!

      Reply

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