26 Jun, 2017

Dream Big: Warum groß träumen sich so sehr lohnt

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26 Jun, 2017

Wer es noch nicht gewusst oder geahnt hat: Ich bin ein großer Fan vom Groß Träumen. Wenn Freunde und Familie zu mir sagen: „Was? Das willst du machen? Du hast doch ’nen Knall!“, ist dies mittlerweile schon der Indikator für mich, dass ich in genau der richtigen Dimension träume und auf dem richtigen Weg bin. Denn auch wenn ich es selbst lange nicht glaubte: Wir sind meist zu so viel mehr imstande, als wir uns selbst zugestehen und je öfter wir uns selbst beweisen, dass wir wirklich so hoch fliegen können, desto mehr glauben wir daran, dass wir nach noch höheren Sternen langen können..

 

Dream big: Warum groß träumen sich so sehr lohnt

Groß träumen fängt klein an

Aber bevor wir jetzt hoch hinaus fliegen und planen, eigenhändig auf den Mond zu fliegen, wollen wir kurz innehalten: Denn nein, vom einen auf den anderen Moment zum großen Träumer zu werden, beziehungsweise diese riesig großen Träume direkt in Angriff zu nehmen, ist wohl eher unrealistisch. Groß träumen ist eine Sache der Perspektive. Vor einigen Jahren noch, hieß für mich, groß zu träumen, alleine auf meine erste Reise loszuziehen. Und ja, das war für mich irgendwie angsteinflößend und erschien mir lange wie eine große Hürde. Bis ich es eines Tages einfach getan habe. Danach wirkte das Reisen für mich nicht mehr wie ein Traum, sondern wurde Realität.

Mein nächster Traum war es, mich selbstständig zu machen. Auch das erschien mir wie eine riesige Hürde, die kaum zu bewältigen war, denn ich stand schließlich gerade mal am Anfang einer Ausbildung. Dennoch folgte ich meiner Intuition, weil ich wusste, dass dieses 9 to 5 Büroleben nichts für mich war und machte mich, trotz Warnungen von Freunden und Bekannten, ohne fertige Ausbildung selbstständig. Nur wenige Monate später hatte ich meinen ersten kleinen Kundenstamm aufgebaut als Videografin und Cutterin. Besonders mein Traum, digitale Nomadin zu werden und ortsunabhängig arbeiten zu können, erschien mir lange sehr distant und unrealistisch, heute reise ich und kann (den Großteil des Jahres) von überall arbeiten. Mein nächster Traum, ist die Realisierung meines Buches, an dem ich zur Zeit noch arbeite. Mittlerweile setze ich mir bei meinen Träumen nur noch wenig Grenzen, weshalb sich in den letzten Monaten mein bisher größter Traum heraus kristallisiert hat, nämlich möglichst viele Menschen zu inspirieren, selbst groß zu träumen und ein möglichst erfülltes, wundervolles Leben zu führen, besonders wenn sie glauben, dass bestimmte Beeinträchtigungen oder Hürden sie vom Leben ihrer Träume abhalten.

 

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Groß träumen, tief fallen

Warum greifen so viele Menschen also so selten nach den Sternen? Warum träumen wir lieber zu klein als zu groß? Die Antwort liegt auf der Hand, denn klar: Je höher wir fliegen, desto tiefer können wir auch fallen. Dennoch sollte unsere Angst vor dem Versagen uns nicht von der Erfüllung unserer Träume abhalten, auch wenn das natürlich leichter gesagt als getan ist. Frage dich in solchen Momenten der Angst: „Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?“ und überlege dir dann, ob diese Situation wirklich so schlimm wäre und wie du aus dieser Krise wieder herausfinden würdest. Es macht wenig Sinn, sich ständig Sorgen darüber zu machen, was alles passieren könnte, doch es hilft, den Worst-Case-Scenario einmal durchzuspielen, um sich dann gegebenenfalls einen Plan B zu überlegen, sollten wir bei der Erfüllung unseres Traumes scheitern. Und wie man so schön sagt: Sollte Plan B nicht funktionieren, hat das Alphabet immerhin noch 24 weitere Buchstaben.

Beim Greifen nach den Sternen auch mal auf die Schnauze zu fallen, ist zwar unsere große Angst, doch aus meiner Erfahrung, sind die größten Hürden, sowie die Momente, in denen wir scheitern, gleichzeitig die Momente, in denen wir am meisten lernen. Nach einem solchen Fehltritt heißt es: Krone richten und weitermachen. Meist lernen wir nicht nur aus unserem Fehler, sondern merken vielleicht auch, dass es gar nicht der richtige Weg für uns war oder stoßen durch unser Scheitern auf eine noch bessere oder passendere Gelegenheit: Life works in mysterious ways.

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Noch vor einigen Jahren hätte ich es nie für möglich gehalten, dass ich mal von unterwegs arbeiten und gleichzeitig reisen könnte. Heute bin ich froh, dass ich in der Vergangenheit immer wieder groß geträumt habe. Photo Credits: Celina Martin

Übrigens ist es gar kein Wunder, dass so wenig Menschen sich erlauben, wirklich groß zu träumen, denn schließlich wird uns unser Leben lang suggeriert, dass wir möglichst „normal“ bleiben sollen. Es ist normal, dass wir klein gehalten werden, denn Institutionen wie Schule, Uni und Arbeitgeber mögen uns so am liebsten: angepasst an die Masse, nicht zu sehr aus der Reihe tanzend und möglichst wenig Schwierigkeiten bereitend. Da sind große Träumer natürlich ungern gesehen.

Übrigens: Auch ich habe meine Ängste, vor allem hinsichtlich meines Buches- klar! Ab und an frage ich mich auch: Wird sich all dieser Aufwand lohnen? Was, wenn man mich belächelt oder ich negative Kritiken bekomme? Oder sogar: Was, wenn sich einfach keine Sau für das interessiert, was ich zu sagen habe? Und auch über das Buch hinaus träume ich davon, mal vor vielen Menschen über diese Themen, die mein Herz zum singen bringen, auf Konferenzen oder sonstigen Vorträgen zu sprechen und weißt du was? Ich habe in Wirklichkeit riesiges Lampenfieber! Dennoch weiß ich, dass ich auch diese Hürde und vor allem mich selbst überwinden kann, solange ich meinem Herzen folge und meinen Träumen immer weiter nachgehe.

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Natürlich holen auch mich immer mal wieder Ängste ein, vor allem in Bezug auf mein erstes Buch, das ich zur Zeit schreibe, dennoch sollte uns das nicht davon abhalten, groß zu träumen.

 

Trotz allem: Mache dir nicht zu viel Druck

All das heißt jetzt nicht, dass du nun all deine Ziele und Träume sofort erreichen musst, denn schließlich musst du gar nichts. Sehr viele Menschen lieben ihr Leben genau so wie es ist und auch das ist wunderschön und absolut in Ordnung so. Auch ich bin zwar sehr zielstrebig und möchte großes erreichen, doch ich habe gelernt, dass ich auch die ganze harte Arbeit, die mit dem erreichen von großen Zielen verbunden ist, Schritt für Schritt angehen kann und ich mich nicht stressen möchte- schließlich ist der Weg auch immer das Ziel. Dennoch ist es einfach unglaublich schade, wenn Menschen, aus lauter Angst vor dem Scheitern oder vor Kritik, sich gar nicht erst erlauben, groß zu träumen, geschweige denn diese Träume in die Realität umzusetzen. Du musst nicht direkt losgehen und die Welt verändern, doch bitte: komme ins Handeln, wenn es etwas gibt, wovon du träumst. Mache den ersten kleinen Schritt, denn nur so wird sich etwas in deinem Leben zu bewegen beginnen.

Was bedeutet es für dich, groß zu träumen? Wovon träumst du und was hält dich vom Leben deiner Träume ab?

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