05 Jun, 2017

Project Body & Mind, Teil 2: Ins Machen kommen

05 Jun, 2017

Wie ich in meinem vorherigen Blogpost schon erzählt habe, mache ich zur Zeit eine 30-Tage Challenge, um ganz neue Gewohnheiten in mein Leben zu implementieren und um alte Gewohnheiten zu ersetzen. Heute möchte ich dir ein ganz kleines Update geben, wie es bisher so läuft und dann darauf eingehen, wie man bei einer solchen Umstellung überhaupt erst ins Machen kommen kann. Denn ich weiß, wie schwer es sein kann, Veränderung in seinem Leben herbeizuführen!

 

Project Body & Mind: Erfahrungen, Woche 1

Ich werde nur ganz kurz erzählen, wie es mir in der ersten Woche meine Challenge so ergangen ist: Nämlich saugut! Nein, manche meiner Habits fallen mir definitiv nicht leicht, aber im Allgemeinen geht es mir und meinem Körper unheimlich gut, seitdem ich mich für diese bewusste Veränderung entschieden habe. Was die Ernährung anbelangt fällt es mir mittlerweile im Allgemeinen leichter, z.B. auf Zucker zu verzichten, vor allem wenn ich selbst im Haus nichts Süßes da habe. In den letzten beiden Tagen allerdings, als ich mit meinem Freund in Holland unterwegs war, ist es mir etwas schwerer gefallen- all diese Leckereien wie Poffertjes, Pfannkuchen und so weiter.. Früher hätte ich mir vermutlich an jeder Ecke mal etwas geholt, dieses Mal bin ich aber ganz brav an all diesen Leckerbissen vorbeigelaufen und bin ehrlich gesagt auch ganz schön stolz darauf!

Ein sehr schöner Nebeneffekt dieser Challenge also: Ich kann mich langsam immer mehr auf mein eigenes Wort verlassen und empfinde sehr viel Stolz, dass ich wirklich das durchziehe, was ich mir vorgenommen habe. Was einige meiner anderen neuen Habits angelangt: An einem Tag, nämlich gestern, habe ich ausgeschlafen anstatt mich an meinen Vorsatz, jeden Morgen zwischen 6:30 und 7:30 Uhr aufzustehen, zu halten, habe dies allerdings bewusst getan, weil ich gemerkt habe, dass mein Körper die Ruhe brauchte- wichtig ist also bei solchen Challenges, wie ich finde, wirklich auf seinen Körper zu hören und ihm auch mal eine Pause zu gönnen bei solch einer radikalen Lebensumstellung. Der tägliche Sport tut mir unheimlich gut, wie ich merke, auch wenn meine Muskeln nach einigen Tagen ziemlich geschmerzt haben. Alles in allem bin ich also weiterhin sehr motiviert und glücklich über meine Entscheidung, diese Challenge zu starten!

Und nun kommen wir zu meinen Tipps, wie auch du ins Machen kommen kannst, solltest du dir überlegen, neue Gewohnheiten in dein Leben zu implementieren!

 

ins-machen-kommen-project-body-mind

Joggen: Nicht gerade meine Lieblingssportart, dennoch eine sehr gute Art sich vor allem bei schönem Wetter auszupowern.

 

Ins Machen kommen: Meine Tipps

Finde dein Warum

Zuallererst ist es ganz wichtig, dass du dein Warum kennst. Warum möchtest du diese Challenge machen? Oder warum möchtest du überhaupt etwas in deinem Leben verändern? Dabei reicht es nicht, dir selbst einfach nur zu sagen: „Weil ich gesund und fit sein möchte“. Du brauchst etwas ganz Konkretes, das so viel Gewicht für dich trägt, dass du total enttäuscht wärst, würdest du dein Ziel nicht erreichen! Das heißt, du musst dein Ziel so positiv aufladen, dass du all die negativen Seiten in Kauf nimmst, um dein Ziel zu erreichen. Schreibe dir also auf:

  • Was ist mein Warum? Weshalb möchte ich dieses Ziel unbedingt erreichen?
  • Was wäre, wenn ich mein Ziel nicht erreiche? Wie würde ich mich fühlen? (Lade dies so negativ wie möglich auf!)
  • Was passiert und wie fühle ich mich, wenn ich gar nicht erst ins Machen komme?
  • Zähle so viele positive Effekte wie möglich auf, die die Erreichung deines Ziel mit sich bringen wird!
  • Überlege dir 3 Dinge, die du sofort tun kannst, um ins Machen zu kommen (zum Beispiel einen Sportplan schreiben, Sportkurse raussuchen, eine entsprechende App runterladen usw.).

 

Definiere deine Ziele genau

Wenn du dein Warum kennst, kannst du an das Was und Wie gehen. Welches Ziel möchtest du dir konkret setzen und bis wann? Welche Gewohnheiten möchtest du in dein Leben einbauen und welche schlechten Gewohnheiten möchtest du dir abgewöhnen? Wenn du zum Beispiel deine Ernährung umstellen willst, überlege dir ganz genau, wie dein Ernährungsplan aussehen soll. Ich habe zum Beispiel für meine Challenge, kein Zucker zu mir zu nehmen, genaue Regeln aufgestellt (zum Beispiel: Fruchtzucker ist OK, allerdings kein Honig usw.). Sonst kann es nämlich schnell passieren, dass du sagst: „Na gut, das habe ich jetzt nicht so genau definiert, dann kann ich da ja ein bisschen flexibel sein.“ Was allerdings dann passiert ist, dass du erste Ausnahmen machst, die schnell in größere Ausnahmen übergehen- glaube mir, ich weiß wovon ich rede 😉

Falls du mehr Sport machen willst, definiere für dich: wie oft, welche Betätigungen für dich als „Sport machen“ gelten und ob zum Beispiel ein einfaches Spazierengehen für dich ausreicht. So wird es dir umso leichter fallen, dich an deine Vorsätze zu halten.

 

ins-machen-kommen-project-body-mind

Einer meiner wichtigsten Tipps um ins Machen zu kommen: Definiere deine Ziele so genau wie möglich!

 

Sorge schon zu Beginn dafür, dass du motiviert bleibst

Vielleicht bist du jetzt total motiviert und freust dich total, dass du endlich ins Machen kommst. Wichtig ist jedoch, dich darauf gefasst zu machen, dass deine Motivation mit recht großer Wahrscheinlichkeit im Laufe der Tage und Wochen nachlassen wird. Überlege dir also von Vornherein, was du tun kannst, um wirklich am Ball zu bleiben! Auf das Thema „Motiviert bleiben“ möchte ich gern nächste Woche in einem weiteren Post eingehen, hier allerdings schon mal einige Tipps, um loszulegen:

  • Was auch immer dich persönlich motiviert: Baue genau diese Dinge in deine Challenge mit ein! Hörst du zum Beispiel zur Motivation gern eine bestimmte Musik oder Podcasts an, setze dir als Regel fest, jeden Tag mindestens 10 Minuten genau das zu tun!
  • Suche dir Unterstützung: Es hilft ungemein, dir von vornherein jemanden zu suchen, der das Ganze mit dir durchzieht oder der zumindest für dich da ist, wenn dich mal die Motivation verlässt. Finde Leute in deinem Freundeskreis, in Facebook-Gruppen oder sonstige Bekannte, die Lust haben, mitzumachen.
  • Mache deine Challenge bekannt: Sprich mit all deinen Freunden darüber, erzähl’ deiner Familie davon oder verkünde deine Challenge auf deiner Facebook-Page! Deinen Veränderungswunsch an die große Glocke zu hängen, wird dir auf jeden Fall einen kräftigen Tritt in den Hintern geben. Denn wenn du nicht am Ball bleibst, musst du dich nicht nur vor dir selbst rechtfertigen, sondern auch nach außen hin wirst du erklären müssen, warum du dein Ding nicht durchziehst. Mag vielleicht hart klingen, ist aber ein wirklicher Motivator (und ein Grund, weshalb du überhaupt auf meinem Blog von dieser Challenge liest 😉 )
  • Nutze einen Habit Tracker: Hier gehe ich im nächsten Blogpost nochmal drauf ein, ich möchte jedoch schon mal erwähnen, wie wichtig es ist, deine „Habits“ wirklich im Blick zu behalten. Du kannst entweder eine App nutzen, um deine Gewohnheiten zu tracken oder handschriftlich deine Ziel-Gewohnheiten notieren, um jeden Tag zu überprüfen, ob du deine Aufgaben für den Tag erfüllt hast!
  • Sei begeistert!: Wenn du nicht wirklich von deinem Vorhaben überzeugt und mit Leib und Seele bei der Sache bist, wirst du vielleicht ins Machen kommen, wirst allerdings nicht lange dabei bleiben. Um eine solche Challenge durchzuziehen, musst du richtig für dein Ziel brennen und einfach nur begeistert sein von deinem neuen Lifestyle!

 

ins-machen-kommen-project-body-mind

Ein Tipp, der mir sehr geholfen hat: Bei dem Ziel, seine Ernährung umzustellen, hilft es, einen Katalog an Rezepten zu erstellen, damit man allzeit inspiriert ist.

 

Extra-Tipp:
Ich habe oft das Problem gehabt, dass mir mit der Zeit die Ideen ausgegangen sind z.B. für Sportarten, die ich machen könnte, für leckere Rezepte, die ich nachkochen könnte usw., daher ein Tipp von mir: Suche dir vorher so viele Ideen, Rezepte und sonstiges raus, damit du jederzeit einfach in diesen Rezepte- oder Sportarten-„Katalog“ hineinschauen und dich inspirieren lassen kannst. So werden dir nie die Ideen ausgehen und du machst es dir umso bequemer, deine Ziele zu verfolgen.

 

Hast du sonstige Tipps, um ins Machen zu kommen? Hast du eine solche Challenge schon mal gemacht oder eine sonstige, radikale Veränderung in deinem Leben vorgenommen? Ich freue mich wie immer über dein Feedback!

 

Passende Blogartikel findest du hier:

 

 

1 Comments:

Leave a comment:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.