01 Jun, 2017

Project Body & Mind, Teil 1: Eine 30-Tage-Challenge

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01 Jun, 2017

Heute möchte ich gern mal eine andere Art von Blogpost mit dir teilen. Und zwar werde ich dich heute mal mitnehmen in eine ganz aktuelle Situation in meinem Leben, denn ich habe am Montag, den 29. Mai, eine 30-Tage-Challenge gestartet, die ich „Project Body & Mind“ genannt habe. Worum es dabei geht? Ich möchte gern neue Gewohnheiten in mein Leben implementieren, die mir so richtig gut tun!

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich persönlich habe schon lange so meine Schwierigkeiten mit schlechten Angewohnheiten- ich esse oft viel zu große Portionen, bis der Magen schon schmerzt und ich nach dem essen total müde bin, ich nasche sehr gern Süßes, habe mich lange immer wieder durch Energy Drinks oder sonstige zuckerhaltige Getränke versucht „durch den Tag zu pushen“, habe sehr viel Fleisch gegessen und sehr viele Kohlenhydrate in mich reingeschoben. Sport habe ich zwar gemacht, dennoch immer sehr unregelmäßig und nur so, dass es „gerade so reicht“, um sich nicht ungesund zu fühlen. Es ist zwar nicht so, dass ich mich in meinem Körper unwohl fühle oder dass es mir schlecht ginge, doch macht es mich rasend, dass ich mich so abhängig fühle von meinen eigenen, schlechten Gewohnheiten, und ich verspüre den starken Drang nach Veränderung!
Falls du das auch kennst, dass deine schlechten Gewohnheiten dich immer wieder von den Dingen abhalten, die du „eigentlich“ im Leben willst, dann empfehle ich dir auf jeden Fall weiterzulesen! 😉

 

Project Body & Mind – eine 30-Tage-Challenge

Schon lange möchte ich meine Gewohnheiten ändern, doch wir wissen vermutlich alle, dass das gar nicht so einfach ist. Bis mir eine ganz, ganz große Sache klar geworden ist: Solange wir unsere Gewohnheiten im Kleinen nicht ändern, die Dinge, die wir jeden Tag regelmäßig tun, können wir niemals langfristig unsere großen Ziele erreichen– denn die Dinge, die wir jeden Tag im Kleinen tun, machen uns und unser ganzes Leben aus. Und da ich das große Ziel habe, mit meinem Blog und mit dem Buch, was ich gerade schreibe, Menschen zu inspirieren, ihr außergewöhnlichstes und bestes Leben zu führen, muss ich im Einklang mit meinen eigenen Werten leben und wirklich den Lifestyle leben, von dem ich selbst überzeugt bin. Und für den Beginn einer solchen 30-Tage-Challenge ist genau das, wie ich finde, das Allerwichtigste: Dein ‚Warum‘ zu kennen!

Dem ein oder anderen mag es leichter fallen als anderen, auf dieses oder jenes zu verzichten. Ich bin nämlich der Meinung, dass alles in Maßen OK ist, jedoch weiß ich von mir selbst, dass ich ein Mal radikal etwas ändern muss, damit sich bei mir wirklich etwas verändert. Ich habe bisher auch einiges versucht, um meine Gewohnheiten zu ändern, jedoch konnte sich bisher nichts so richtig durchsetzen- deshalb also diese Challenge. Ich möchte außerdem mit diesem Projekt für mich erkennen, wie weit ich gehen kann, wie viel Potential wirklich in mir steckt, wenn ich meine Gewohnheiten verändere, wieviel mehr Energie ich freisetzen kann und vor allem auch, inwieweit ich meine Gesundheit und meine Lungenfunktion (denn wie du vielleicht weiß, habe ich eine chronische Lungenerkrankung namens Mukoviszidose) verbessern kann.

Zu dieser 30-Tage-Challenge wird es mehrere Blogposts geben, unter anderem mit Updates, wie das Projekt „Body & Mind“ verläuft, aber auch mit meinen Erfahrungswerten und einigen Tipps, wie ich das Ganze umsetze, wie du überhaupt erst ins Machen kommst und wie du motiviert bleibst. Ich werde dabei meine Erfolge, aber auch meine Misserfolge und Learnings mit dir teilen und werde dabei ganz offen und ehrlich sein. (Übrigens habe ich vor 4 Tagen angefangen und bisher geht es mir unheimlich gut!) Nun nenne ich dir aber erst mal in diesem Blogpost die neuen Gewohnheiten, die ich mir als Ziele gesetzt habe, damit du mal siehst, worum es eigentlich genau geht.

 

Project Body & Mind – meine Ziel-„Habits“

 

#1 Jeden Tag Sport machen

Ja genau, JEDEN Tag. Hierbei geht es mir nicht darum, krasse Leistungssportlerin zu werden oder hinterher einen Marathon laufen zu können. Es geht lediglich darum, jeden Tag ein bisschen zu tun, selbst wenn es nur ein Workout von 10 Minuten ist. Hierbei habe ich mir vorgenommen zu variieren zwischen verschiedenen Sportarten wie schwimmen, tanzen (Zumba zum Beispiel), joggen, wandern oder boxen (ein Kumpel von mir übt da mit mir), da mir sonst recht schnell langweilig wird, wenn ich keine Abwechslung reinbringe. Yoga zählt bei mir in diesem Falle nicht dazu, auch wenn ich dies sehr gern zusätzlich mache, allerdings ist es mir bei dieser Challenge wichtig, vor allem meine Ausdauer zu verbessern.

#2 Clean Eating/ Nicht überessen

Hier geht es nicht darum, strikt irgend eine Diät einzuhalten oder abzunehmen, sondern einfach achtsamer zu werden, was meine Ernährung anbelangt. Ich möchte erfahren, wieviel Energie ich so haben kann, wenn ich mich gut ernähre und wozu mein Körper so fähig ist. Ich habe mir also zur Mission gemacht, nur zu essen bis ich satt bin und wenn ich wirklich Hunger verspüre und auf die Dinge zu verzichten, die meinem Körper nicht gut tun und ihm Energie rauben. Ich verzichte also die nächsten 30 Tage auf Zucker (alles bis auf Fruchtzucker und ggf. natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Stevia), keine Milchprodukte, da bei mir vor Kurzem eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, nur zwei Mal pro Woche Fleisch, ausgenommen Schinken, möglichst clean essen, d.h. kein stark verarbeitetes/abgepacktes Essen, sondern hauptsächlich frisches Gemüse und Obst. Auch den Verzehr von Weizenmehl und Gluten versuche ich stark im Zaum zu halten. Auch wenn ich es vorher nie gedacht hätte: Was trotzdem an wunderbaren Gerichten übrig bleibt, wenn man diese Dinge weglässt, ist überwältigend und diese neuen Gerichte auszuprobieren macht echt Spaß! Ganz tolle Rezepte findest du hier auf dem Blog „Julie feels good„.

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Quinoa mit einer Gemüsebolognese aus Spargel, Zucchini und Pilzen- einer der vielen leckeren, gesunden Rezepte, die es so da draußen gibt!

#3 Drei Liter Wasser pro Tag

Wie wir alle wissen, ist es für den Körper unglaublich wichtig, viel Wasser zu trinken. Nicht nur für den Normalsterblichen, sondern vor allem auch mit einer Stoffwechselerkrankung wie Mukoviszidose. Und doch ist es mir immer besonders schwer gefallen, tatsächlich genügend zu trinken. Einer meiner neuen Habits also: 3 Liter Wasser pro Tag!

#4 Meinen Körper abfeiern!

Meine neue Lieblingsgewohnheit: Morgens Musik an, laut aufdrehen und vor dem Spiegel abdancen! Das setzt nicht nur Glückshormone frei, sondern lehrt uns auch, unseren Körper so richtig zu schätzen und zu lieben! Und alter Schwede, es tut einfach nur verdammt gut! Für mich ist das Tanzen und Abfeiern und Singen zu lauter Musik vor dem Spiegel ein wichtiger Teil dieser Challenge, da es sehr viel Spaß und Leichtigkeit in die Sache reinbringt. Hier findest du meine „Morning-Motivation“-Playlist, damit auch du morgens vor’m Spiegel abrocken kannst!

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Seinen Körper und sich selbst regelmäßig abzufeiern, macht happy und wir lernen unseren Körper und uns selbst zu ehren.

#5 Meditieren

Die morgendliche Meditation ist schon lange ein Teil meiner Routine, dennoch wollte ich auch diese mit in meine Challenge einbauen, weil ich die Meditation für absolut essenziell halte, um sich zu erden, sich ausgeglichener zu fühlen und vor allem im Zuge einer solchen Challenge: Seinen „Cravings“ oder Verlangen bezüglich des Essens auf den Grund zu gehen und uns selbst dabei besser kennen zu lernen. Kürzlich habe ich ein sehr interessantes Buch gelesen, nämlich „The Craving Mind- Why we get hooked and how we can break habits“ von Judson Brewer, in dem es darum geht, seine Süchte oder starke Verlangen durch Achtsamkeit in den Griff zu bekommen.

#6 Früh aufstehen

Auch wenn ich früher ein absoluter Morgenmuffel war und nie gedacht hätte, dass es mir so gut tun würde, früh aufzustehen, bin ich mittlerweile komplett vom Gegenteil überzeugt. Vor allem morgens sind wir oft am Kreativsten und wenn wir früh aufstehen, haben wir einfach mehr Energie, um in den Tag zu starten, als wenn wir gegen 9 oder 10 so langsam aus dem Bett kriechen. Drum heißt es für die nächsten 30 Tage (aber eigentlich auch sonst) zwischen 6:30 und 7:30 aufstehen. Übrigens ist unsere erste Entscheidung am Morgen, nämlich aus dem warmen Bett ins kalte Zimmer aufzustehen, die unseren Willen stärkt und uns selbst und dem Universum zeigt, dass wir Bock haben, den Tag anzugehen und erleichtert es, alle anderen Dinge durchzuziehen. Hier ein sehr gutes Video zum Thema von Mel Robbins, „How to stop screwing yourself over“ und ein Buch, das ich dir zum Thema empfehlen kann: „Miracle Mornings“ von Hal Elrod.

#7 Motivation durch Podcasts

Der letzte Punkt war mir auch unheimlich wichtig, denn um eine solche 30-Tage-Challenge durchzuziehen, braucht es ein großes Maß an Motivation. Ich lasse mich vor allem gern durch Podcasts motivieren, weshalb ich nun jeden Tag eine Podcastfolge zum Thema Gesundheit/ Sport/ Ernährung/ Liebe zum eigenen Körper oder gesundem Lifestyle höre. Hierzu kann ich dir zum Beispiel die Podcasts „SoulFood Journey“, „Happy, Holy and Confident“ und „Paleo Hackz“ empfehlen. Wenn du eher inspiriert wirst durch Bücher, Hörbücher oder YouTube-Videos- Go for it!

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Meine aktuellen Inspirationsquellen aus und für verschiedene Lebensbereiche.

Mir ist klar, dass all diese Dinge nicht easy sind zu implementieren, doch ich habe den starken Willen, dies zu tun und möchte natürlich auch über diese 30 Tage hinaus diesen oder zumindest einen sehr ähnlichen Lifestyle beibehalten. We will see what happens 😉

Und nun möchte ich dich gern einladen mitzumachen und deine ganz eigene Challenge zu starten! Welche Ziele du dir dabei vornimmst und welche Gewohnheiten du auch ändern oder in dein Leben implementieren möchtest, ob du dich schon lange einfach fitter fühlen möchtest, du den Wunsch hast, dich selbst besser kennen zu lernen und mehr meditieren willst oder du dich selbstständig machen und dafür täglich weiterbilden bzw. vorbereiten willst- ich freue mich ganz riesig, wenn du mitmachst! Du kannst mich auch gern jederzeit zu diesem Thema per Mail unter denise@travelousmind.com oder auf Facebook anschreiben und dich mit mir für deine eigene 30-Tage-Challenge connecten! Ich möchte außerdem gern diese Reise von Anfang an mit dir teilen, damit du siehst, dass auch ich quasi bei Null anfange und dass es definitiv nicht einfach ist, man eine solche Reise aber auch zusammen unternehmen kann 😉

 

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3 Comments:

  • Katharina Juni 01, 2017

    Spannend. Ich freue mich auf deine Berichte. Die Art zu essen verfolge ich weitestgehend schon viele Jahre, bis auf Milchprodukte, die kosumiere ich. Und etwas Zucker auch, aber weitestgehend süße ich mit Agavendicksaft und Kokossirup. Eigentlich ist das einzige gezuckerte, was ich esse mein Joghurt. Fertige Soßen und ähnlich esse ich auch schon ewig nicht mehr, aber primär, da es Gluten enthält, das ich nicht vertrage. Mir geht es mit dieser Ernährung definitiv besser als früher. Bin gespannt darauf, was es bei dir verändert. Nur das frühe Aufstehen bekommt mit persönlich gar nicht. Für die Arbeit muss ich jeden Morgen um 5.30 aufstehen und es macht mich fertig. Aber ich glaube, dass das viel mit dem persönlichen Bio-Rythmus zu tun hat.

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    • Denise Juni 01, 2017

      Das klingt ganz wunderbar, meine Liebe. Danke dir für den Kommentar! Wie du ja weißt, hat meine Ernährung echt schon ganz anders ausgesehen, in frühen Zeiten gab es bei mir ungelogen keine Mahlzeit ohne Fleisch, das war schon als Kind so.. und auch sonst habe ich einfach nie viel über Ernährung gewusst und habe einfach viel in mich gestopft, wo ich gar nicht wusste, was darin enthalten ist. Daher ist das für mich gerade eine kleine Ernährungsrevolution, auch wenn ich mich die letzten Jahre schon echt gebessert habe. Es ist jedenfalls eine spannende Reise! Und ich glaube ganz so früh würde ich auch nicht aufstehen wollen immer, um ehrlich zu sein, dafür bin ich einfach abends auch zu lange wach 😉 Liebe Grüße!

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